Gut, das war schon sehr spontan, am Montag vor der re:publica die Moderation eines Panels zuzusagen. Aber bei dem Thema — »Unerhört: Digitale Barrierefreiheit und Partizipation im Netz« — und diesen Podiumsteilnehmer_innen — @einaugenschmaus, @ennomane und vor allem @notquitelikeB, der mir das Ganze eingebrockt hat — konnte ich einfach nicht Nein sagen. Und: Es hat Spaß gemacht. Das Ergebnis seht Ihr jetzt im Video, wie Alexander ganz richtig bemerkt, leider ohne Untertitel, aber das lässt sich vielleicht auch noch irgendwie beheben. Und da das meine erste Moderation dieser Art war, freue ich mich über Feedback. Jetzt aber muss ich mir das Video erstmal selbst angucken.
Hang Loose
Via Flurfunk
Dass gut anderthalb Jahre an mir vorbeigegangen ist, dass man für Tanzmusik nicht nur plump-sexistische Videos, sondern auch so wundervolle wie dieses produzieren kann, ist mir offen gestanden etwas peinlich. Das kann ich nur dadurch wieder gut machen, dass Gonzales »You Can Dance« bei mir bis Ende des Sommers in Endlosschleife läuft.
Mir ist echt keine Überschrift eingefallen, sorry …
Foto: flickr (Wolf Brüning, CC BY 2.0)
Woher wir uns denn nun wieder kennen würden, fragte uns — als ich vor einigen Jahren auf Facebook die Freundschaftsanfrage einer Bloggerin annahm, die ich bis dahin nur online kannte — eine gemeinsame Freundin. Ihre Antwort war so spontan wie einfach wie schön: »Digital Sympathy«. Seit diesem Tag liebe ich diesen Begriff, er beschreibt wie kein zweiter, dass es Menschen gibt, bei denen die digitalen Spuren genügen, um sie zu schätzen oder zu mögen, um eine Verbindung zu ihnen aufzubauen — das, was sie in ihr Blog schreiben, was sie auf Facebook posten oder wie ihr Avatar aussieht zum Beispiel. Dieses Phänomen gilt für beinahe alle Netzwerke, auf Twitter aber haben die Menschen ganz besonders interessante Verhältnisse untereinander — ja, vielleicht kann man sogar von Beziehungsstrukturen sprechen. Auf den ersten Blick mögen das alles lose Bindungen sein, auf den zweiten aber entdeckt man die Feinheiten. Jede_r auf Twitter spielt in diesem riesigen Netzwerk seine Rolle, und die Meisten gleich mehrere. Da gibt es Cliquen und Pärchen, Dreiecksbeziehungen und Trennungen, da gibt es die unerwiderte Liebe, die Stalker_innen und die Einsamen. Es gibt Alphatiere und Mitläufer_innen, Aktive und Passive, Selbstdarsteller_innen und Zuhörer_innen, es gibt Liebe und Streit, Freundschaft und Hass. Und noch viel mehr. Weiterlesen →
Durchgefavt: der April (anno 2012)
Fav [fav] ⅿ Favorites, represented by a small star icon next to a Tweet, are most commonly used when users like a Tweet and wish to save it for later. [1]
»Gleich fliegt hier alles in die Luft!«
Eine meiner liebsten Ausstellungs-Locations — der TURM im Duisburger Innenhafen — wird neu bespielt, und das auch noch mit einer großartig lauten, augenzwinkernden, bösen und leider immer noch aktuellen Installation. Donnerstag ist Eröffnung — es lohnt sich!




